Der Dampf ist raus!

Spendenaufruf des Feuerwehrmuseums Salzbergen

Am 11. Mai 2019 trat bei einer Vorführung in Weltersburg/Westerwald eine Undichtigkeit am Kessel der Dampfspritze auf. Ein kleines Loch beendete die Vorführung der Dampfspritze schlagartig. Genauere Untersuchungen und eine Wandstärkenmessung zeigten, dass eine Reparatur entgegen erster Hoffnungen nicht möglich ist: Ein Kesselneubau muss her. Dieser soll möglichst originalgetreu erfolgen, die originalen Armaturen, Ventile und Anbauteile sollen weiterverwendet werden.

Für den Neubau werden Kosten in Höhe von 40.000,00€ veranschlagt, die durch Eigenmittel des Vereins und Spenden aufgebracht werden sollen.

Bitte helfen Sie mit

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.

Ausbildung „Sturm und Bruchholz“

Am heutigen Samstag haben wir mit Unterstützung der TÜG (Technische Überwachungsgemeinschaft) und insgesamt 12 Feuerwehrleuten den Lehrgang Sturm und Bruchholz durchgeführt. Nach knapp 2 Stunden Theorie mit anschließender Prüfung ging es dank eines ortsansässigen Waldbesitzers in einen nahegelegenen Wald, um das theoretische Wissen in die Praxis umzusetzen und somit zu festigen. Nachdem der Rüstwagen mithilfe der Winde für sturmähnliche Bedingungen im Wald gesorgt hat, ging es dann an die unterschiedlichen Schnitttechniken um möglichst gefahrlos Bäume schneiden zu können.

Im Anschluss, bei einer kurzen Abschlussbesprechung, waren sich alle Teilnehmer einig, das dieser Lehrgang für den sicheren Einsatz der Kettensäge sehr wichtig ist, und somit auch zur Sicherheit an der Einsatzstelle beiträgt.

Vielen Dank nochmal an die TÜG und den Waldbesitzer. (KMa)

FFS nimmt an Flashover-Heissausbildung teil

Für Feuerwehrleute kann es trotz Schutzausrüstung und Atemschutzgerät bei Bränden schnell gefährlich werden. Darum ist es für uns überaus wichtig, zu lernen, Gefahren frühzeitig zu erkennen um entsprechend auf die Situation reagieren zu können.

Zu diesem Zwecke besuchten 12 Kameraden der FFS an einem Samstag im Oktober die Firma Delta Safety & Protection in Sulingen. Die Firma Delta Safety betreibt dort eine feststoffbefeuerte Übungsanlage für die Heissausbildung, in der extreme Brandphänomene wie Rauchgasdurchzündungen oder Rauchgasexplosionen unter Realbedingungen nachgestellt werden können.

In kleinen Gruppen von je drei Personen wurden verschiedene Übungen in der Anlage durchgeführt. Dazu gehörte zum Beispiel das Lesen verschiedener Raucharten, so dass bevorstehende Rauchgasexplosionen rechtzeitig erkannt werden können. Danach wurden solche Rauchgasexplosionen und Rauchgasdurchzündungen durch die Ausbilder gezielt herbeigeführt, damit die Teilnehmer diese Phänomene und die Auswirkungen einmal am eigenen Leib erleben konnten. Weiterhin gab es auch einen Einblick in verschiedene Löschtechniken, die sowohl zum Löscherfolg als auch zum Eigenschutz eigesetzt werden können.

Das Gefühl extremer Hitzeeinwirkung auf den eigenen Körper und der Einfluss von Wasserdampf auf die Schutzkleidung wird in normalen Übungen zwar immer beschrieben, es in der Realität erlebt zu haben hinterlässt aber einen deutlich nachhaltigeren Eindruck.

Es war das erklärte Ziel der Ausbilder, den Teilnehmern beizubringen, die Gefahren des Feuers zu erkennen und gefährliche Situationen somit gar nicht erst entstehen zu lassen. Durch die realitätsnahen Übungen konnte den Teilnehmern dieses Ziel eindrucksvoll vermittelt werden.

Am Ende war es für die teilnehmenden Kameraden trotz kühler Außentemperaturen ein heißer Tag und man war sich einig, dass eine solche Realbrandausbildung extrem wertvolle Erfahrungen für den zukünftigen Einsatzdienst mit sich bringt. (ts)