FFS nimmt an Flashover-Heissausbildung teil

Für Feuerwehrleute kann es trotz Schutzausrüstung und Atemschutzgerät bei Bränden schnell gefährlich werden. Darum ist es für uns überaus wichtig, zu lernen, Gefahren frühzeitig zu erkennen um entsprechend auf die Situation reagieren zu können.

Zu diesem Zwecke besuchten 12 Kameraden der FFS an einem Samstag im Oktober die Firma Delta Safety & Protection in Sulingen. Die Firma Delta Safety betreibt dort eine feststoffbefeuerte Übungsanlage für die Heissausbildung, in der extreme Brandphänomene wie Rauchgasdurchzündungen oder Rauchgasexplosionen unter Realbedingungen nachgestellt werden können.

In kleinen Gruppen von je drei Personen wurden verschiedene Übungen in der Anlage durchgeführt. Dazu gehörte zum Beispiel das Lesen verschiedener Raucharten, so dass bevorstehende Rauchgasexplosionen rechtzeitig erkannt werden können. Danach wurden solche Rauchgasexplosionen und Rauchgasdurchzündungen durch die Ausbilder gezielt herbeigeführt, damit die Teilnehmer diese Phänomene und die Auswirkungen einmal am eigenen Leib erleben konnten. Weiterhin gab es auch einen Einblick in verschiedene Löschtechniken, die sowohl zum Löscherfolg als auch zum Eigenschutz eigesetzt werden können.

Das Gefühl extremer Hitzeeinwirkung auf den eigenen Körper und der Einfluss von Wasserdampf auf die Schutzkleidung wird in normalen Übungen zwar immer beschrieben, es in der Realität erlebt zu haben hinterlässt aber einen deutlich nachhaltigeren Eindruck.

Es war das erklärte Ziel der Ausbilder, den Teilnehmern beizubringen, die Gefahren des Feuers zu erkennen und gefährliche Situationen somit gar nicht erst entstehen zu lassen. Durch die realitätsnahen Übungen konnte den Teilnehmern dieses Ziel eindrucksvoll vermittelt werden.

Am Ende war es für die teilnehmenden Kameraden trotz kühler Außentemperaturen ein heißer Tag und man war sich einig, dass eine solche Realbrandausbildung extrem wertvolle Erfahrungen für den zukünftigen Einsatzdienst mit sich bringt. (ts)

Jahresdienstversammlung 2018

Am 26. März fand die Jahresdienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Salzbergen statt. Zahlreiche Beförderungen und drei Ehrungen standen im Mittelpunkt der diesjährigen Dienstversammlung. Gemeindebrandmeister Andreas Schmale konnte viele Gäste aus Rat und Verwaltung sowie die Kreisfeuerwehrführung begrüßen.

Die Versammlung wurde in bewährter Weise abgehalten. Neben dem Kassenbericht und dem Bericht des Feuerwehrmuseumsvereins wurde wieder ein umfangreicher Jahresbericht von Schriftwart Robin Casper vorgetragen. Hier wurde das letzte Jahr nochmal mit vielen Bilder ins Gedächtnis gerufen. Auch Gemeindejugendfeuerwehrwart Ralf Silies ergriff das Wort und berichtete für seine Abteilung. Da im Jahr 2017 die Jugendfeuerwehr Salzbergen 15 Jahre bestand, hielt er einen Rückblick über die gesamte Zeit.

Wie immer wurde der Punkt Beförderungen mit Spannung erwartet. In einer ehrenamtlichen Organisation werden die Mitglieder nicht monetär entlohnt, können aber durch Beförderungen belohnt werden. Um befördert zu werden, muss allerdings erst einmal offiziell in die Feuerwehr aufgenommen werden. In diesem Jahr wurde mit Paul Puls ein junger Mann für den Dienst am Nächsten durch den Gemeindebrandmeister verpflichtet. 

Neuaufnahme

 

 

 

 

 

 

Anschließend durften 28 Wehrleute ihre Beförderungsurkunde und die entsprechenden Schulterstücke für den nächsten Dienstgrad im Empfang nehmen.

Zur Feuerwehrfrau / zum Feuerwehrmann: Sophie Focks, Silas Altevolmer, Marvin Lammers, Dennis Lühn, Finn Otterbeck, Jonah Prautzsch, Magnus Reckers, André Ricken, Luca Schümer, Steven Tann, Marc Vollenbröker

Zur Oberfeuerwehrfrau / zum Oberfeuerwehrmann: Lena Silies, Stefan Büchel, Miroslaw Data, Julian Elfert, Rico Focks, Niklas Kestering, Dennis Witte

Zur Hauptfeuerwehrfrau / zum Hauptfeuerwehrmann: Laura Kolmes, Lena Veerkamp, Jan Eichhorn, Dennis Trendel

Zum Ersten Hauptfeuerwehrmann: Jan Drews, Ronny Foede

Zum Löschmeister: Niklas Künnemann

Zum Oberlöschmeister: Marcel Brinker, Christian Mülder

Zum Oberbrandmeister. Timo Schulte

zur Feuerwehrfrau / zum Feuerwehrmann

zur Oberfeuerwehrfrau / zum Oberfeuerwehrmann

zur Hauptfeuerwehrfrau / zum Hauptfeuerwehrmann

zum Ersten Hauptfeuerwehrmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zum Löschmeister

zum Oberlöschmeister

 

 

 

 

 

 

Außerdem konnten die drei Kameraden Christopher Föcker, Andreas Niemeyer und Holger Veerkamp für den 25-jährigen Dienst am Nächsten eine Ehrenurkunde durch Kreisbrandmeister Dyckhoff entgegennehmen.

Ehrung für 25 Jahre Dienst

 

 

 

 

 

 

 

Dyckhoff nutzte die Gelegenheit, über Angelegenheiten der Kreisfeuerwehr zu berichten und sich für die Arbeit der Salzbergener Wehrmitglieder zu bedanken. Sowohl in der Wehr als auch überörtlich sein ein außerordentliches Engagement zu bescheinigen. Auch Abschnittsleiter und Verbandsvorsitzender Andreas Wentker ließ es sich nicht nehmen, zu den Anwesenden zu sprechen und Infos vom Land und vom Kreisfeuerwehrverband zu geben. Beide dankten den Wehrleuten für ihren Dienst zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Der stellvertretende Bürgermeister Hermann Hermeling überbrachte die Grüße von Rat und Verwaltung sowie von Bürgermeister Kaiser. Er sprach seinen Dank für das gut gemanagte Jahr 2017 aus und nahm den Großbrand Anfang Dezember bei VacuForm als Beispiel aufzuzeigen, wie wichtig eine gute Aus- und Fortbildung und eine gute Struktur in einer Wehr sei. Auch lobte er das Team der Jugendfeuerwehr und freute sich, dass hier auch allgemeine Jugendarbeit gemacht werde. Anschließend berichtete er über aktuelle Feuerwehrthemen, die derzeit die Politik beschäftigen.

Weiterhin richteten der Leiter Notfallseelsorge im Sprengel Ostfriesland-Emsland, Pastor Marcus Droste, der Leiter der Polizeistation Salzbergen, Rainer Reekers sowie der Leiter der Werkfeuerwehr H&R, Robin Casper, ihre Grußworte an die Versammlung. Alle Redner berichteten kurz aus ihren Bereichen und vertraten, wie auch die Vorredner, die Meinung, dass die erbrachten Leistungen der Salzbergener Wehrleute sehr hoch anzurechnen seien. (Cs)

alle Beförderten, Geehrten und Gäste

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder der Scharfen Linse
Bericht der Lingener Tagespost vom 03.04.18