Jahresdienstversammlung 2019

Zur diesjährigen Jahresdienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Salzbergen hatte das Kommando am 25.03.19 ins Feuerwehrgerätehaus eingeladen. Gemeindebrandmeister Andreas Schmale konnte zahlreiche Gäste aus Verwaltung und Politik, sowie Vertreter der Kreisfeuerwehrführung begrüßen. Neben den jährlichen Beförderungen standen in diesem Jahr ebenfalls die turnusgemäßen Kommandowahlen auf der Tagesordnung.

Nachdem der Kassierer Andreas Niemeyer den Kassenbericht vorgetragen hatte, präsentierte Schriftwart Robin Casper den Jahresbericht 2018. Hier konnte das überaus einsatz – und arbeitsreiche Jahr 2018 für alle noch einmal ins Gedächtnis gerufen werden. Anschließend ging Gemeindejugendfeuerwehrwart Ralf Silies in seinem Vortrag auf die Tätigkeiten der Jugendfeuerwehr ein. Die Aktivitäten des Feuerwehrmuseums stellte Marcus Droste, Mitglied des Vorstands, auf gewohnt humorvolle Art und Weise vor.

Als Höhepunkt der Versammlung folgten die Neuaufnahmen und Beförderungen. Zunächst konnte Gemeindebrandmeister Andreas Schmale vier Kameraden in die Wehr aufnehmen und für den Dienst am Nächsten verpflichten:
Jannik Evers, Loris Heskamp, Christian Mertens und Nils Möller.

Anschließend konnten einige Beförderungen ausgesprochen werden:

zum Feuerwehrmann: Stefan Lührs, Paul Puls

zum Oberfeuerwehrmann: Christof Flüthmann, Jens Gerweler, Maurice Geyer

zum Hauptfeuerwehrmann: Jens Christian

zum Ersten Hauptfeuerwehrmann: Wolfgang Heilker

zum Löschmeister: Jonas Böhmer, Thomas Kolmes

zum Oberlöschmeister: Tobias Tegeder

zum Brandmeister: Alfred Gerweler

Für den 40-jährigen Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr wurde der Kamerad Heiner Welling durch den Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff geehrt.
In den Zusammenhang richtete der KBM in seinen Grußworten den Dank speziell an die aktiven Kameraden, da diese auch bei überörtlichen Schadenslagen zur Verfügung stehen. Dies habe u.a. der Moorbrand auf dem WTD Gelände der Bundeswehr gezeigt. Darüber hinaus berichtete er von verschiedenen Neuigkeiten auf Kreisfeuerwehrebene.

Abschließend konnte er noch eine weitere Beförderung vornehmen: Aufgrund seiner überörtlichen Tätigkeit als Zugführer in der Kreisfeuerwehrbereitschaft konnte der Kamerad Klaus Nieweler zum Brandmeister befördert werden.

Bei den anschließenden Kommandowahlen gab es dann einige Änderungen. Da die Kameraden Andreas Niemeyer, Ralf Silies und Robin Casper für eine Wiederwahl ihrer Ämter nicht mehr zur Verfügung standen, waren diese Positionen neu zu besetzen.

Zunächst wurden folgende Personen einstimmig in ihren Ämtern bestätigt:

Zugführer Timo Schulte , Gruppenführer Klaus Marien , Gerätewart Christian Revermann , stv. Gerätewart Niklas Meyer, Sicherheitsbeauftragter Patrick Wübbels

Als Kassierer wurde Jonas Böhmer neu ins Kommando gewählt. Zum neuen Schriftwart wurde der bisherige Kartei-und Kleiderwart Niklas Künnemann gewählt.  Neuer Kartei-und Kleiderwart wurde wiederum Patrick Künnemann. Als neuer Gemeindejugendfeuerwehrwart wurde Johannes Hülmann ins Kommando gewählt.

Gemeindebrandmeister Andreas Schmale bedankte sich anschließend bei den drei ausgeschiedenen Kameraden, die allesamt auf eine langjährige Kommandotätigkeit zurückblicken können. Natürlich bleiben alle drei Kameraden der Einsatzabteilung erhalten.

In seiner anschließenden Rede schloss sich Bürgermeister Andreas Kaiser den Dankesworten für die ausgeschiedenen Kommandomitglieder an. Er überbrachte zudem die Grüße von Rat und Verwaltung und berichtete über aktuelle feuerwehrpolitische Themen aus Salzbergen. Einen speziellen Dank richtete er zudem an die Angehörigen der aktiven Einsatzkräfte.

Ebenso überbrachten der Brandabschnittsleiter Süd des LK Emsland Andreas Wentker, der Werkbrandmeister der Werkfeuerwehr H&R CHemPharm Robin Casper, der Leiter der Polizeistation Salzbergen Reiner Reekers und der Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Smit ihre Grußworte. Alle berichteten kurz aus Ihren jeweiligen Bereichen und lobten die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Salzbergen. (kn)

Bilder: (c) 2019 Alfred Oldeweme

FFS nimmt an Flashover-Heissausbildung teil

Für Feuerwehrleute kann es trotz Schutzausrüstung und Atemschutzgerät bei Bränden schnell gefährlich werden. Darum ist es für uns überaus wichtig, zu lernen, Gefahren frühzeitig zu erkennen um entsprechend auf die Situation reagieren zu können.

Zu diesem Zwecke besuchten 12 Kameraden der FFS an einem Samstag im Oktober die Firma Delta Safety & Protection in Sulingen. Die Firma Delta Safety betreibt dort eine feststoffbefeuerte Übungsanlage für die Heissausbildung, in der extreme Brandphänomene wie Rauchgasdurchzündungen oder Rauchgasexplosionen unter Realbedingungen nachgestellt werden können.

In kleinen Gruppen von je drei Personen wurden verschiedene Übungen in der Anlage durchgeführt. Dazu gehörte zum Beispiel das Lesen verschiedener Raucharten, so dass bevorstehende Rauchgasexplosionen rechtzeitig erkannt werden können. Danach wurden solche Rauchgasexplosionen und Rauchgasdurchzündungen durch die Ausbilder gezielt herbeigeführt, damit die Teilnehmer diese Phänomene und die Auswirkungen einmal am eigenen Leib erleben konnten. Weiterhin gab es auch einen Einblick in verschiedene Löschtechniken, die sowohl zum Löscherfolg als auch zum Eigenschutz eigesetzt werden können.

Das Gefühl extremer Hitzeeinwirkung auf den eigenen Körper und der Einfluss von Wasserdampf auf die Schutzkleidung wird in normalen Übungen zwar immer beschrieben, es in der Realität erlebt zu haben hinterlässt aber einen deutlich nachhaltigeren Eindruck.

Es war das erklärte Ziel der Ausbilder, den Teilnehmern beizubringen, die Gefahren des Feuers zu erkennen und gefährliche Situationen somit gar nicht erst entstehen zu lassen. Durch die realitätsnahen Übungen konnte den Teilnehmern dieses Ziel eindrucksvoll vermittelt werden.

Am Ende war es für die teilnehmenden Kameraden trotz kühler Außentemperaturen ein heißer Tag und man war sich einig, dass eine solche Realbrandausbildung extrem wertvolle Erfahrungen für den zukünftigen Einsatzdienst mit sich bringt. (ts)