Ferienpaßaktion 2017

Am Freitag, 21. Juli 2017 konnten rund 30 Kinder bei der Freiwilligen Feuerwehr Salzbergen zur diesjährigen Ferienpaßaktion begrüßt werden.  Viele alte Hasen waren wieder dabei, aber auch eine Menge Kinder hatten zum ersten Mal den Weg zur Feuerwehr gefunden. Spiel, Spaß, Spannung sollten die drei Stunden beherrschen. Mit Wasser Spritzen an der Ems, ein Besuch des Feuerwehrmuseums mit historischer Löschübung und eine Rundfahrt in Salzbergen mit dem Feuerwehrauto – all dieses wurde angeboten und die Kinder waren bei den ganzen Aktionen nicht zu bremsen.

Der Wettergott hatte es auch gut gemeint und für den ganzen Nachmittag Trockenheit und angenehme Temperaturen geschickt. So verging die Zeit wie im Fluge und die Bratwurst zum Abschluss hat gut geschmeckt. Viele Kinder haben dabei erst gemerkt, dass der Nachmittag doch ein wenig anstrengend war und sie müde wurden.

Die rund 20 Feuerwehrleute, die die Kinder betreut haben, hatten ebenso ihre Freude am potentiellen Nachwuchs. Vielen Dank für Euren Besuch !!!

Jahresdienstversammlung 2017

Am 27. März fand die Jahresdienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Salzbergen statt. Zahlreiche Beförderungen und eine Ehrung sowie die Wahlen zum Kommando standen im Mittelpunkt der diesjährigen Dienstversammlung. Gemeindebrandmeister Andreas Schmale konnte in seiner ersten Jahresdienstversammlung als Gemeindebrandmeister viele Gäste aus Rat und Verwaltung mit Bürgermeister Andreas Kaiser an der Spitze sowie die Kreisfeuerwehrführung begrüßen.

Die Versammlung wurde in bewährter Weise abgehalten. Neben dem Kassenbericht und dem Bericht des Feuerwehrmuseumsvereins wurde wieder ein umfangreicher Jahresbericht von Schriftwart Robin Casper vorgetragen. Hier wurde das letzte Jahr nochmal in Wort und Bild ins Gedächtnis gerufen. Auch Gemeindejugendwart Silies ergriff das Wort und berichtete für seine Abteilung.

Wie immer wurde der Punkt Beförderungen mit Spannung erwartet. In einer ehrenamtlichen Organisation werden die Mitglieder nicht monetär entlohnt, können aber durch Beförderungen belohnt werden. Um befördert zu werden, muss allerdings erst einmal offiziell in die Feuerwehr aufgenommen werden; in diesem Jahr konnten nicht weniger als 13 Frauen und Männer für den Dienst am Nächsten durch Gemeindebrandmeister und Bürgermeister verpflichtet werden. Allerdings fand zeitgleich der Truppmann-Lehrgang aus Kreisebene statt, an dem einige dieser Kameraden teilnahmen. Auch fehlten einige aus schulischen Gründen. So wurden an dem Abend 4 neue Aktive verpflichtet, der Rest wird auf einem der nächsten Dienstabende offiziell aufgenommen. Es fehlten: Silas Altevolmer, Marvin Lammers, Finn Otterbeck, Jonah Prautsch, Magnus Reckers, André Ricken, Luca Schümer, Marc Vollenbröker

Anschließend durften 15 Wehrleute ihre Beförderungsurkunde und die entsprechenden Schulterstücke für den nächsten Dienstgrad im Empfang nehmen.

Neuaufnahmen:
Steven Tann, Christian Kasparek, Dennis Lühn, Sophie Focks, Stefan Lührs.

zum Feuerwehrmann: Maurice Geyer, Jens Gerweler, Christof Flüthmann

zum Oberfeuerwehrmann: Julian Wilms.
Es fehlten Jens Christian, Florian Mülder

zum Hauptfeuerwehrmann: Florian Dartmann, Niklas Koppers, Simon Winnemöller, Niklas Meyer

zum Löschmeister: Tobias Tegeder

zum Oberlöschmeister: Johannes Hülmann.
Es fehlt: Patrick Wübbels

zum Brandmeister:
Timo Schulte

 

zum Hauptbrandmeister: Christian Oberhoff
zum ersten Hauptbrandmeister: Andreas Schmale

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerdem konnten der erste Hauptfeuerwehrmann Frank Reckers für den 25-jährigen Dienst am Nächsten eine Ehrenurkunde durch Kreisbrandmeister Dyckhoff entgegennehmen. Dieser nutzte die Gelegenheit, sich als neuer Kreisbrandmeister vorzustellen und ein Grußwort zu sprechen sowie einige Punkte aus der Kreisfeuerwehr darzustellen. Auch Abschnittsleiter Wentker ließ es sich nicht nehmen, zu den Anwesenden zu sprechen und Infos vom Land und vom Verband zu geben. Beide dankten den Wehrleuten für ihren Dienst zu jeder Tages- und Nachtzeit.

für 25 Jahre:
Frank Reckers

 

 

 

 

 

 

 

Die Wahlen zum Kommando wurde schnell und ohne Veränderungen durchgeführt. Alle neun Kommandomitglieder standen zur turnusmäßigen Wahl an, lediglich die beiden Gemeindebrandmeister nicht. Auf allen Funktionen wurden die Amtsinhaber einstimmig bestätigt und können ihre Arbeit fortsetzen.

Abschließend richteten der Leiter der Polizeistation Salzbergen, Rainer Reekers sowie der Leiter der Werkfeuerwehr H&R, Robin Casper, ihre Grußworte an die Versammlung. Beide, wie auch die Vorredner, vertraten die Meinung, dass die erbrachten Leistungen der Salzbergener Wehrleute unbezahlbar und hoch anzuerkennen seien. Salzbergen und seine Bürger könnten Stolz auf ihre Rettungskräfte sein. Hierbei seien ausdrücklich auch die anderen Hilfsorganisationen neben der Feuerwehr einzubeziehen.

Gruppenfoto aller Beförderten, Geehrten, Gewählten mit Gästen

 

 

 

 

 

 

 

Pressebericht der LT vom 01.04.17

Wettbewerbe des KFV Lingen

20160910_wettbewerbe_3Am 10. September fanden wieder einmal die Wettbewerbe der Feuerwehren statt; in diesem Jahr in Spelle. 28 Gruppen aus 21 Feuerwehren aus dem Altkreis Lingen ermittelten bei den Leistungswettbewerben ihre am schnellsten und fehlerfreisten arbeitende Feuerwehrgruppe.
Von der Feuerwehr Salzbergen stellte sich eine Gruppe den strengen Augen der überaus gerechten Wertungsrichter. Mit dabei war auch wieder eine reine Frauengruppe aus verschiedenen Feuerwehren des Abschnitts Süd. Hier waren die Salzbergener Brandschützer mit zwei Kameradinnen vertreten. Unsere Gruppe legte an dem Tag eine sehr gute Übung vor, denn sie hatten einen Startplatz früh am Morgen zugeteilt bekommen. Doch von morgendlicher Müdigkeit war keine Spur. Spritzig und schnell, aber hochkonzentriert spulten die 9 Wehrmänner um Gruppenführer Jonas Böhmer ihre Übung ab. Befehle schallten lautstark über den Platz und Kommandos wurde kurz und knapp erteilt. Wasserentnahme herrichten, Leitungen verlegen, Leiter aufstellen und Brände bekämpfen (symbolisch durch Abspritzen von Kanistern) – alles klappte hervorragend. Am Ende zeigte sich die Gruppe ebenso wie Wertungsrichter und mitgereiste Schlachtenbummler zufrieden.
Bei der Siegerehrung zeigte sich deutlich, wie dünn die Luft am oberen Ende der Tabelle ist. Am Ende reichte es zum siebten Platz der 28 teilnehmenden Gruppen. Es gab dann doch einige Gruppen, die hier und da eine Sekunde schneller im Zeittakt waren oder wo die Bewertung ein Quäntchen besser ausfiel. Dennoch war der Jubel groß und der sehr gute Platz wurde ausgiebig gefeiert. Wichtig war allen Gruppenmitgliedern der Spaß an der Veranstaltung und dass es nicht zu groben Fehlern oder gar Verletzungen von Teilnehmern gekommen war.
Brandabschnittsleiter Andreas Wentker und Bahnleiter Alois Wilmes lobten die Arbeit der einzelnen Gruppen bei der Siegerehrung. Kreisdezernent Marc-André Burgdorf bescheinigte den Feuerwehrleuten eine gute Arbeit und hohe Motivation. „Heute gibt es keine Verlierer, sie haben alle ihr Bestes gegeben“, schloss er. Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff freute sich, dass der Brandabschnitt Süd mit den Wettbewerben seine Leistungsfähigkeit demonstriere. „Im Norden und in der Mitte des Landkreises finden keine derartigen Veranstaltungen statt“, bemängelte er.
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Ende der Übergangsfrist für Rauchmelder in Niedersachsen

31.12.2015 – Ende der Übergangsfrist für Rauchmelder in Niedersachsen

In Niedersachsen müssen bis Ende des Jahres 2015 Schlafräume, Kinderzimmer und die Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, mir Rauchmeldern ausgerüstet werden. Rauchmelderpflicht

Die Anschaffung und Montage sind durch den Eigentümer der Wohnung durchzuführen, die Wartung bzw. die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft verantwortet der Mieter bzw. Pächter.

Entgegen der weitläufigen Meinung sind von der Pflicht alle Wohnungen (Miethaus, Eigentumswohnungen, Eigenheime, …) betroffen. Geschäftsräume sind von der Pflicht nicht betroffen.

Überblick Verantwortung:
Für den Einbau: Eigentümer
Für die Betriebsbereitschaft: Mieter, Pächter, sonstige Nutzungsberechtigte oder andere Personen, die die tatsächliche Gewalt über die Wohnung ausüben

Link zum Gesetzestext: Link

Quelle: www.rauchmelderpflicht.net

Gefährdung durch Kohlenstoffmonoxid

Gefährdung durch Kohlenstoffmonoxid (CO) – Hintergrundinformationen für die Bevölkerung

1. Wie groß ist die Gefahr durch Kohlenstoffmonoxid?
Vor allem während der Heizperiode des Winters 2011/2012 wurden die deutschen Feuerwehren wiederholt zu Einsätzen mit Vergiftungen durch Kohlenstoffmonoxid, chemische Schreibweise „CO“, alarmiert. Das Spektrum dieser Einsätze reichte von Unfällen durch defekte Gasthermen, Fehlbedienung von Kaminöffen bis zum „Indoor“-Grillen. In fast allen Fällen erkannten die Betroffenen die Gefahr nicht oder zu einem Zeitpunkt, an dem schon deutliche Folgen einer akuten Vergiftung eingetreten waren. Die Folge waren einzelne Todesfälle oder oft mehrere Verletzte pro Einsatz, bei denen – trotz umfangreicher Therapie – nicht immer Spätfolgen dieser Vergiftung abgewendet werden konnten. Laut statistischem Bundesamt sind im Jahr 2010 481 Menschen in Deutschland an einer CO-Vergiftung gestorben, wobei teilweise auch Tote nach Bränden mitgezählt wurden.

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