Umluftabhängiger Atemschutz

Umluftabhängiger Atemschutz

Vor dem Einsatz von Filtergeräten muss gewährleistet sein, dass mindestens 17 Vol.-% Sauerstoff

Maske: Dräger Vollmaske FPS 7000

Maske: Dräger Vollmaske FPS 7000

(bei CO-Filtern mindestens 19 Vol.-% Sauerstoff) in der Atemluft vorhanden ist und die zu filternden Stoffe bekannt sind. Die Einsatzgrenzen der Filtergeräte werden von der Leistungsfähigkeit der Filter bestimmt. Die Stoffe oder Stoffbereiche für die die einzelnen Filter geeignet sind, werden über Farbcodierungen und Buchstaben auf den Filtern angegeben. Des Weiteren wird auch eine maximale Aufnahmefähigkeit der Filter angegeben. Da beim Einatmen in der Maske ein Unterdruck entsteht, können über mögliche Leckagen Schadstoffe in die Atemwege gelangen. Deshalb wird nach Anlegen der Atemschutzmaske eine Dichtigkeitsprobe durchgeführt.

Filtergeräte

Ein Filtergerät besteht aus einem Atemanschluss (z. B. einer Atemschutzmaske) und ein oder mehreren Filtern. Die Filtergeräte wurden früher auch als Gasmaske bezeichnet.Filter lassen sich unterteilen in: Partikelfilter, der feste und/oder flüssige Aerosole aus der Atemluft entfernen , z. B. Asbest, Rauch, Nebel Gasfilter, der Gase als Absorptionsfilter (meist Aktivkohle) oder katalytischer Filter (für Kohlenmonoxid) aus der Atemluft entfernen Kombinationsfilter, der sowohl gasförmige und feste und/oder flüssige Aerosole aus der Atemluft zurückhält Bei Filtern ist darauf zu achten, dass die meisten, speziell Gasfilter nur eine begrenzte Lebensdauer besitzen. Nach dem Entfernen der Versiegelungen ist ein

Filter: Auer Kombinationsfiler

Filter: Auer Kombinationsfiler

Filter nur noch maximal sechs Monate einsetzbar. Allerdings verliert er in diesem Zeitraum kontinuierlich an Aufnahmefähigkeit, deshalb ist das Führen eines Filterbuchs sehr zu empfehlen, ebenso wie eine regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls der Austausch auch der nicht benutzten Filter.

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