Atemschutz

Atemschutz

Pressluftatmer der Fa. Dräger

Pressluftatmer der Fa. Dräger

Unter Atemschutz versteht man jede Handlung, die darauf zielt, schädliche Einflüsse die über die Atmung in den menschlichen Körper gelangen können, fernzuhalten. Sind in der Umgebungsluft Atemgifte oder Infektionserreger vorhanden oder reicht der Luftsauerstoff nicht aus, ist ein geeignetes Atemschutzgerät zu verwenden.
Man unterscheidet zwischen umluftunabhängigen Atemschutz und umluftabhängigen Atemschutz Es gibt daher verschiedene Arten von Atemschutzgeräten. Diese können, je nach Schadstoffart und -konzentration mit verschiedenen Atemschutzfiltern bestückt werden.
Bei Brandbekämpfung ist der Atemschutz ein wesentlicher Bestandteil des Eigenschutzes geworden. Dementsprechend gut muss die Schulung der Atemschutzgeräteträger sein und eine zuverlässige Wartung der Geräte erfolgen. Dadurch ist dieses Sachgebiet finanziell ein sehr aufwendiges für jede Feuerwehr geworden. Denn nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch die Folgekosten müssen berücksichtigt werden. Einerseits sind die Geräte regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls zu erneuern, andererseits ist auch die medizinische Tauglichkeit der Träger in bestimmten Abständen zu überprüfen.

Die FFS verfügt für ihre Atemschutzgeräteträger über 19 Atemschutzgeräte der Firma Dräger. Alle Geräte sind ESA-Überdruckgeräte. Es sind drei verschiedene Modelle im Einsatz: PA 94 plus, PSS 100 und PSS 7000. Als Vollgesichtsmasken werden ebenfalls auschliesslich Masken der Firma Dräger eingesetzt. Filtermasken sind vom Typ Panorama Nova PE, die ESA-Überdruckmasken sind Panorama Nova RA mit Umbausatz Panorama Nova PE/ESA.

Die Wartung der Geräte wird entsprechend der gesetzlichen Vorschriften durch die FTZ Lingen und durch die Atemschutzgerätewarte der FFS erledigt.

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